Unser Wintercamp vom 24.02.-28.02.2014 stand unter dem Motto

"Ökologische Nachhaltigkeit bei der Gestaltung von Tagebaufolgelandschaften"

in den 5 Tagen haben wir folgendes unternommen:

1. Tag - Grundwissen Geologie und Tagebau in Berzdorf

2. Tag - Olbersdorfer See - wie hat sich der erste Lausitzer stillgelegte Tagebau als See entwickelt

3. Tag - Was gibt es am Berzdorfer und Bärwalder See für Probleme

4. Tag - Was möchten die Menschen, die am See leben

5. Tag - Erarbeitung der Projekte - wie können wir die Seen besser gestalten

Hier die Bilder vom ersten Tag:

Beim Geologen Herrn Dr. Tietz gab es viele, uralte Sachen zu bestaunen.

Felix in der Tracht eines Bergmannes, am Ende des 1. Tages.

Am 2. Tag nahmen wir Wasserproben vom Olbersdorfer See, der Mandau und dem Pethauer Teich.

Temperatur, PH-Werte und Sauerstoffgehalt wurde gemessen.

Nachdem wir mit den Anwohnern des Sees über ihre Erfahrungen bei der Rekultivierung gesprochen hatten, untersuchten wir die Wasserproben im Labor der Hochschule Zittau.

FAZIT: Die Wasserqualität hat sich in den letzten Jahren gebessert!

3.Tag: Am Bärwalder See sahen wir einige Sachen, die uns gar nicht gefallen.

Viel Beton wurde beim Bau verwendet, Naturschutz spielt an diesem See keine Rolle...

In der Vogelschutzwarte in Neschwitz wurde uns klar, wie viele seltene Vögel am Bärwalder See leben.

Der größte See Sachsens sollte doch für Tourismus und Naturschutz Platz haben.

Z.B. wurde am Olbersdorfer See ein Naturschutzgebiet errichtet. Da der See zu klein ist und der Tourismus zu nahe an die Ruhezonen der Vögel heranreicht, kann man sich so was sparen.

Hier am Bärwalder See wäre Platz für so was!

Frau Wanzek im Vergleich mit dem seltenen Seeadler, wer hat wohl die größeren Schwingen?

 

Am 4. Tag sprachen wir vormittag mit den ehemaligen Bewohnern von Deutsch-Ossig, die wegen dem

fortschreitenden Kohleabbau umgesiedelt wurden.

Wie ihre neue Heimat aussehen soll, war damals egal, wie ihre ehemalige Heimat heute gestaltet wird-

danach werden sie auch nicht gefragt, erschreckend!

Am Nachmittag trugen wir die Fakten der erlebten Tage zusammen und bereiteten die Arbeit an unserem Projekt vor.

5. und letzter Tag: Vor der Gestaltung unserer Projekte arbeiteten wir noch einmal die Schwächen heraus, die uns bei den Seen aufgefallen waren.

Wir erarbeiteten bessere Lösungen und waren nun zum Basteln bereit.

2 Plakate, ein Muster des besseren Sees mit Beschreibungen, ein Logbuch der erlebten Woche und eine Präsentation der erarbeiteten Dinge sind das Produkt dieser Woche.

Nach der Präsentation in Kleinholscha wollen wir diese erstmals ausstellen.

Ich bin mir sicher, dass wir mit unserer Arbeit zur Gestaltung der Seen etwas besonderes geschaffen haben.

Wir sind die ersten...

...die mit den Anwohnern gesprochen haben und gehört haben, was sie wollen!

...die eine Vereinbarkeit des wichtigen Tourismus mit der Notwendigkeit des Naturschutzes erarbeitet haben!

... die wissenschaftlich diese Sachen betrachtet und zur Rede gebracht haben!

 

Sven Grillmeyer

Die Bilder unserer Präsentation in Kleinholscha:

 

 

und zum Schluss noch ein paar schöne Bilder des Wintercamps von Lena E.


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